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Der 50er Jahre Rockabilly Style. Rockn Roll, Mode und Aussehen

Der Rockabilly Style stammt aus der legendären Rockn Roll Zeit und ist bis heute unvergessen.

Ein Mode sowie Musiktrend der an Rockn Roll und Country erinnert, immer da ist und stets als Trend wiederkehrt.

Der Rockabilly Style entstand in der Mitte der 50er Jahre in den Südstaaten von Amerika. Zu dieser Zeit war Blues und Country die angesagteste Musik. Junge Musiker, denen die Blues und Country Musik vertraut war wollten einmal eine andere Richtung der Musik ins Leben rufen und vermischten beide Musikrichtungen nämlich Blues und Country mit den gleichen Instrumenten, die Sie für Country sowie Blues zur Verfügung hatten.

Diese Musikrichtung der 50 er Jahre Rockn Roll und Country Zeit boomte und wurde zur Mode.

zur Anfangszeit hatte diese aber noch keinen eigenen Namen und wurde einfach unter Pop, Country, Rhytthm and Blues eingeordnet.

Der 50 er Jahre Boom dieser Musik, die zuerst unter Pop, Country, Rhytm and Blues eingeordnet wurde ging auch leider nicht über die Grenzen der Südstaaten hinaus.

Der Grund dafür war, das diese neue Musikrichtung als Musik für Landeier bezeichnet wurde.

Etwa ab 1956 versuchten einige junge Interpreten den bis dahin ländlichen Unterton dieser Musik abzuschütteln um auch diesen Musikstil über die Grenzen der Südstaaten hinaus zu bringen und zur Mode zu machen.

Der Begriff Rockabilly setzte sich in den 50er nur allmählich durch.

da die Ableitung von Rockabilly = Hillibilly ist und dies heißt soviel wie Landei, Hügelwilly oder Hinterwäldler was das Ländliche dieser Musik betonte. Und leider sind Landeier nicht gerade berühmt dafür, die Musikwelt umzukrempeln. In diesem Fall sieht die Sache allerdings anders aus.

Rockabilly ist in den nachfolgenden Jahrzehnten nicht immer durchgehend aktuell, erlebt aber immer wieder durch verschiedene Gruppen Revivals, die sich auf diese Musik als eine der Wurzeln des Rockn Roll zurück besinnen.

In den 70ern und 80er Jahren nehmen einige Rock und Popgrößen Rockabilly Alben auf. In den 1950er Jahre entstand die Basis für viele heutige Bands die sich an die Musikrichtung angelehnt haben. Es lebe der Rockn Roll.

Auf der ganzen Welt gibt es eine Rockabilly Szene mit Konzerten, regelmäßigen Zusammenkünften, Oldtimer Treffen und spezielle Zeitschriften, die diese 50er Zeit am Leben erhält.

So haben sich sich auch Gruppen gebildet, die den Style  der 50er Jahre zum Leben erklären.

Es lebe Rockn Roll.

Die Männer lassen sich eine Tolle wachsen und die Freundin trägt ausschließlich kurze, gepunktete Kleidchen.

Heute ist gerade der Stil der 50er Jahre legendär und man findet immer wieder einen Niederschlag in der Mode.

 

Die Mode und das Aussehen

Von Frisuren, Schmuck bis hin zur Kleidung gilt vor allem der Stil der 40er bis 50er Jahre als der Wahre Rockabilly Style.

Man sagt auch zu gerne zu diesem Stil Greaser Look. Bei Männer die ausladende Haartolle mit Pomade und langen, seitlichen Kotletten sowie hautenger Jeans und bei Frauen die schwarze Stoffhosen mit Creepers, Faltenröcken und Petticoats. Fertig ist das perfekte Rockabilly Outfit und Rockn Roll Outfit!

 

Hier findet man die wichtigsten Kleidungs Details:

  • Kleiderfarben: rot, schwarz, marineblau und weiß

  • Muster: gestreift, gepunktet und kariert

  • Hosen: dunkelblaue Dungarees oder eng anliegende Jeans. Bei Frauen auch Capri-Variante.

  • Röcke: Falten- und Tellerröcke

  • Damenkleider: Petticoats!

  • Shirts bzw. Oberteile: Für die Damen - Figurbetonter Neckholder. Für die Herren - eng anliegende Shirts.

  • Jacken: kurze Cardigans und Lederjacken

  • Schuhe: Für die Damen - Ballerinas, Pumps und Peeptoes. Für die Herren -  Stiefel, Creepers oder Wing Tips.

Bei der heutigen Mode für Damen dürfen die Schuhe, Kleider und Accessoires mit allen möglichen Motiven wie auch Tatoos verziert sein.

Zu den aktuellen Trends zählen auch Totenköpfe, Kirschen und Schleifen. 50er Jahre Style.

 

Hier findet man die wichtigsten Details zum Aussehen:

  • Männer: Koteletten an den Seiten.

  • Frauen: schwarzen Eyeliner auf die obere Augenpartie im Look von Cleopatra auftragen. Die Lippen und Wangen rot.

  • Tattoos auf der Kleidung und Haut: Pin-ups, Seemannsmotive, Anker, Schwalben, Kirschen, Schriftrollen, Blumen, Herzen, Sterne, Hufeisen, Kleeblätter, Würfel, Karten, Billardkugel (Schwarze 8). Einzelmotive sind dabei eher selten anzutreffen. Am besten kombiniert man diese Symbole miteinander und stellt diese vor den  Hintergrund einer Flamme, eines Karo- oder Leopardenmusters.

 


Hier findet man die wichtigsten Details zu den Haaren:

  • Herren: Um den notwendigen Halt und Glanz der gedrehten Tolle hin zu bekommen ist Pomade und ein Kamm das absolute non-plus-ultra.

  • Damen: Auf den Pony konzentrieren und nicht zu viel Glanz oder Schmiere erzeugen, dieser ist nur bei den Herren gern gesehen. Als Frisur ist idealerweise der Bettie Bang. Bettie Pages Pony-Frisur diente als Vorlage für diese Frisur. Diese läuft an den Seiten kurz, in einer halbrunden Spitze nach vorne. Einen krönenden Abschluss bilden die gedrehten Victory Rolls, die bei jeder Party, Convention oder bei einem Konzert der absolute Hingucker ist. Eine Alternative bildet auch der Beehive á la Amy Winehouse. Geschmückt wird das Ganze, je nach Geschmack und Outfit, mit Bandanas, Blumen oder Spangen.

 

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